Quo Vadis, Urantia-DACH?

Ein persönlicher Bericht von Alexander Hehlert (Präsident, Urantia-DACH)

Mit diesem Artikel versuche ich, als derzeitiger Präsident des Vereins Urantia-DACH, meine persönliche Sicht auf die Entwicklungen rund um die deutschsprachige Urantia-Community zu schildern. Hierfür ziehe ich auch Erfahrungsberichte und Beobachtungen heran, die unter Umständen in einem separaten Artikel Platz gefunden hätten, doch ich habe mich entschieden meine persönlichen Erlebnisse aus meinen nun sieben Jahren in der internationalen Urantia Community generell mit der Erzählung der Vereinsgeschichte zu verbinden und somit das Gesamtbild meiner Erfahrungen der letzten Jahre abzubilden.

Wie ich auf das Urantia Buch gestoßen bin

Es war ein sonniger Frühlings-Mittag im Mai 2009. Gerade hatte ich meine zweite Bibellektüre abgeschlossen, schloss das Buch und dachte vor mich hin. Später stellte sich für mich heraus, dass diese sehr intensiven Gedanken wohl ein Gebet waren, das erhört wurde. Dies war mir aber in diesem Moment nicht bewusst.

Ich dachte in etwa folgendes:

„So, jetzt habe ich die Bibel ein zweites mal komplett durch gelesen. Und auch wenn ich mein Studium der vorangegangenen Jahre nicht missen möchte, in denen ich mich mit sämtlichen anderen Religionen, zahlreichen philosophischen Konzepten, metaphysischen Lehren, esoterischen Konstrukten und gar okkulten mystischen Traditionen befasste, so komme ich doch zu dem Schluss, dass ich tatsächlich an das Neue Testament der Bibel glaube. Ich bin nun überzeugt: Ich glaube an Jesus und an sein Evangelium vom Himmlischen Vater und an das Königreich des Himmels. Ich bin jedoch nicht befriedigt, irgendwie. Ich habe das Gefühl, da muss doch noch mehr sein. Das kann doch nicht alles gewesen sein. Die Bibel ein drittes mal zu lesen, könnte meinen Glauben vertiefen, aber meine Fragen würden offen bleiben.  Ich habe noch hunderttausend offene Fragen, bin aber irgendwie zuversichtlich dass diese mir beantwortet werden, denn mein Gefühl sagt mir, dass ich mich auf dem richtigen Pfad befinde.“

Dies ist das Bild, das mich bei der Bildersuche nach „Jesus Baptism Jordan“ zur Seite truthbook.com führte, wo ich das Urantia Buch entdeckte.

Später, noch am gleichen Tag, saß ich vor dem Computer und suchte aus einer spontanen Laune heraus nach Bildern, die Jesu Taufe im Jordan darstellten. Ein Bild, das heute meine Wand ziert,  weckte meine Aufmerksamkeit, da es sich von allen anderen abhob und für meinen Geschmack diese Szene von Jesu Taufe auf wunderbare Weise darstellte. Ich klickte auf das Bild, das eingebettet war auf einer Webseite namens truthbook.com. Diese Seite beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Urantia Buch. Dort fand ich einen Link zur sofort einlesbaren deutschen Übersetzung des Buchs auf der Seite der Urantia Foundation. Und ich begann zu lesen.

Bereits während des Vorworts war es um mich geschehen. Es war dieser Moment, den wahrscheinlich viele Urantia Buch Leser kennen, in dem ich realisierte dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade auf eine wirkliche Offenbarung gestoßen war. Die Antwort auf all meine Fragen.

Ich betrachtete diesen Fund als Geschenk, sogleich mir bewusst wurde dass ich wenige Stunden zuvor offensichtlich, ohne mir dessen bewusst zu sein, um etwas gebeten, also gebetet hatte, was mit diesem Fund beantwortet wurde. Ich hatte nicht mal das halbe Vorwort durchgelesen, da war ich bereits überzeugt davon, dass dies die Lehre ist, mit der ich mein Studium nun fortsetzen würde und ich wusste, dass ich ob des hohen Umfangs wahrscheinlich mein ganzes Leben darin lesen würde. Ich wusste es einfach. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Mein erstes Urantia Buch

Im folgenden halben Jahr verschlang ich das Urantia Buch förmlich. Ich war Student an der Fachhochschule Köln und machte es mir zum Ritus jeden Morgen nach dem Aufstehen eine halbe Stunde, auf dem Weg zur FH und auf dem Rückweg in der Straßenbahn (jeweils eine halbe Stunde) und abends eine halbe Stunde im Urantia Buch zu lesen, was insgesamt ca. zwei Stunden am Tag waren. Aufgrund meines extrem hohen Interesse an den Erzählungen über „das Leben und die Lehren Jesu“ begann ich mit Teil IV des Buches und erst danach las ich Teil I-III.

Bis heute habe ich, obwohl ich all die Schriften nicht gegeneinander aufwiegen würde, einen absoluten Lieblingsteil im Buch. Es handelt sich um Schrift 48, in der die Morontielle Mota erklärt wird. Daran hat sich nichts geändert.

Dies war eine aufregende Zeit für mich, da ich nicht nur all meine Fragen beantwortet fand, sondern darüber hinaus Informationen und Einblicke erhielt, die ich niemals zu träumen gewagt hätte, dass es ausführliche und konkrete Lehren darüber gäbe. Ich verliebte mich in das Urantia Buch und seit diesem halben Jahr der ersten Lektüre ist es in mein Herz geschrieben. Ich machte die Erfahrung was es bedeutet wirklich zu glauben. Nicht nur etwas Geglaubtes für real zu befinden, sondern persönliche, unwiderrufliche, leider nicht mittelbare, Erfahrungen zu machen, die den Glauben bestätigten und ihn zur wirklichen Überzeugung und zu empirischem Wissen heranreifen ließen.

„Ich glaube nicht was ich weiß. Ich weiß was ich glaube.“

Voller Enthusiasmus versuchte ich auch andere Menschen in meinem Umfeld für die Lehren des Urantia Buchs zu begeistern, aber machte hier eher ernüchternde Erfahrung, denn das Interesse an solchem Wissen und der Hunger nach geistiger Wahrheit war in den Menschen nicht vorhanden. Auch wenn ich all meine Überzeugungen sachlich erläutern und argumentieren konnte, so blieb ich alleine mit diesen Ansichten. Ich gewöhnte mich aber daran den resultierenden Glauben zwar für mich zu behalten, aber ihn innig, aufrichtig und ehrlich zu mir für mich selbst zu pflegen.

Meine erste Begegnung mit anderen Urantia Buch Lesern, 2013

Ich war vier Jahre alleine mit den Urantia-Lehren, aber mein Glaube an die Realität der Offenbarung wuchs immer weiter. Anfang 2013 machte ich über eine Facebookgruppe das erste mal Bekanntschaft mit einem anderen deutschsprachigen Urantia Buch Leser, namentlich Jakob van Ghent. Dieser klärte mich darüber auf, dass im April diesen Jahres ein Treffen deutschsprachiger Leser in Frankfurt a.M. stattfinden würde und er lud mich ein. Da ich mich in einem finanziellen Engpass befand, konnte ich nicht zusagen, aber Jakob bestand darauf dass ich kommen würde und bezahlte meine Teilnahmegebühr, Unterkunft und Verpflegung aus eigener Tasche. Da konnte ich nicht Nein sagen.

Blue Club Meeting – Frankfurt a. M. 2013

Erst bei Ankunft in Frankfurt wurde mir bewusst, dass es sich nicht um ein Treffen ausschließlich deutschsprachiger Leser handelte, sondern um ein Treffen des sog. „Blue Club“, eine nicht als Verein eingetragene, private Vereinigung von Urantia Buch Lesern aus ganz Europa. Es waren Menschen aus ganz Europa dort. Und zum ersten mal machte ich die überaus inspirierende und erbauende Erfahrung wie schön es für Urantia Buch Leser (besonders für isolierte, denen es an Austausch mangelt) sein kann, sich mit anderen „Gleichgesinnten“, die die Leidenschaft für die Urantia Lehren teilen, auszutauschen und sich mit ihnen anzufreunden. Dort machte ich einige wichtige Freunde, die ich noch heute zu meinen guten Freunden und Partnern zähle. Mehr als das. Ich hatte das Gefühl ich würde Teil einer länderübergreifenden spirituellen Familie werden, die seitdem unaufhörlich stetig gewachsen war. Es ist das freundschaftliche Band, das uns miteinander verbindet. Nicht jeder hat die gleiche Perspektive auf die Lehren des Urantia Buchs. Aber die Liebe zu Gott und das Bedürfnis nach Brüderlichkeit ist was uns alle vereint.

Ein Bericht zum Blue Club Meeting in Frankfurt, 2013:
https://www.urantia.org/news/2013-06/third-meeting-blue-club-in-frankfurt-germany

Abgelenkt und wieder hingezogen: Eine kleine Side-Story, 2014

Die „Friedenswerkstatt Köln“ in voller Blüte im September 2014

Im Folgejahr 2014 war ich, ohne meinen Glauben einzubüßen, etwas abgelenkt vom Urantia Buch. Ich war Aktivist in der Friedensbewegung in Köln und beschäftigte mich vermehrt  mit politischen Dingen, als mit spirituellen. Die Stadt Köln erlaubte den Aktivisten an einem öffentlichen Platz in Köln (Aachener Weiher) eine Art Friedenscamp zu errichten. Wir nannten sie „Friedenswerkstatt“, ein Ort an dem sich Aktivisten treffen, austauschen und planen konnten. Wir waren sehr ambitioniert und nutzten die Genehmigung der Stadt dort dauerhaft aufschlagen zu dürfen im wahrsten Sinne des Wortes um dort ein kleines Haus zu bauen. Einige Aktivisten wohnten sogar dort. So wie viele andere auch, überlegte ich was ich der „Friedenswerkstatt“ beisteuern könnte, um sie auszuschmücken. So lieh ich dem Projekt ca. zehn Kilogramm Edelsteine (jeweils goße Brocken), Instrumente, selbstgemalte Bilder für die Wände und auch Bücher für das öffentliche Bücherregal. Darunter befand sich mein heiß geliebtes erstes Urantia Buch, dem man ansehen konnte, dass es intensiv studiert wurde (s.o.). Ob es sich jemand aus dem Regal genommen und hineingeschaut hatte, weiß ich bis heute nicht. Was aber geschah ist folgendes:

Die „Friedenswerkstatt“ brennt

In der Halloween-Nacht 2014 war die „Friedenswerkstatt“ abgebrannt. Es steht bis heute nicht ganz klar fest, ob es Brandstiftung war, oder lediglich jemand vergessen hatte eine Kerze auszublasen. Am Vorabend war ich noch dort und wunderte mich gemeinsam mit den anderen zwei Anwesenden warum so wenig Leute dort waren, denn sonst war sie immer voll. Die Leute waren wohl draußen um Halloween zu feiern. Nachts fuhr ich nach Hause. Am nächsten Mittag erfuhr ich, dass die beiden Personen, die dort nächtigten, gerade so mit dem Leben davon gekommen waren. Sie wurden im Schlaf vom Rauch und lodernden Feuer geweckt , flüchteten rechtzeitig hinaus und mussten der „Friedenswerkstatt“ dann dabei zuschauen wie sie niederbrannte.

Wir alle waren glücklich und erleichtert, dass niemand zu Schaden gekommen war. Erst Stunden später dachte ich an all das Zeug, das ich dort drin hatte, das nun verbrannt war. Jetzt kommt der Grund warum ich diese Story überhaupt berichte. Ich bedauerte den Verlust all der Steine, Instrumente, Bilder und Bücher. In dem Moment aber, in dem mir klar wurde, dass mein geliebtes Urantia Buch nun Asche war, schaute ich auf meinen Wohnzimmertisch und konnte meinen Augen nicht trauen.

Einen Tag zuvor war nämlich eine Freundin, die durch mich vom Urantia Buch erfahren hatte und es sich bestellt hatte, auf mich zugekommen und erklärte mir dass sie mit dem Buch nichts anfangen könne, dass sie es mir schenken möchte, dann hätte ich zwei und könnte eines davon an jemanden verschenken, der Interesse daran hätte. Ich hatte also ein frisches, ungelesenes Urantia Buch auf dem Tisch liegen, das mir vor weniger als 24 Stunden erst geschenkt wurde, das mich anlächelte mit den Worten: „Tja, Alex, da möchte wohl jemand nicht dass du ohne Urantia Buch bist!“ Völlig überwältigt von diesem „Zufall“ betrachtete ich dies als ein Omen, eine Aufforderung mich wieder intensiver mit dem Urantia Buch zu befassen. Es war ein eindeutiges Zeichen für mich. Weg von den politischen Themen, hin zu mehr Spiritualität und Pflege der Beziehung zu Gott.

Internationale Konferenz in Kanada, 2015

International Conference, Montreal, Canada, 2015

Die erste europäische Urantia-Konferenz in Berlin hatte ich in diesem Jahr verpasst, was ich nun sehr bedauerte. In den Folgejahren ließ ich mir allerdings kein Event mehr entgehen. Im Gegenteil. Ich fühlte mich dazu berufen aktiv an der Urantia Community teilzunehmen.

Antonio Schefer aus den Niederlanden, den ich beim „Blue Club Meeting“ 2013 in Frankfurt kennen lernte, der in Folge ein sehr guter Freund wurde, lud mich ein nach Kanada, Montreal zur internationalen Konferenz der Urantia Association International, 2015. Mit der finanziellen Unterstützung der Association gelang mir die Teilnahme an dieser Riesenkonferenz. Es waren mehrere hundert Urantia Buch Leser aus aller Welt dort. Nicht nur war es mein erstes mal, das ich ein Land außerhalb von Europa besuchte und über den Atlantik flog. Es war eine unvergessliche Erfahrung, die zahlreiche bis heute bestehende Freundschaften mit sich brachte und meine Überzeugung und meinen Willen, dass ich in Zukunft so viele internationale Urantia-Events wie möglich besuchen wollte motivierte. Ich wurde dort auf die Bühne gebeten, um den „Blue Club“ und somit alle europäischen Leser zu repräsentieren. Die Amerikaner können auf die Geschichte eines halben Jahrhunderts zurückblicken, was die Entwicklung der Urantia Community betrifft. Meine frohe Botschaft, dass dies nun auch in Europa im Keimen begriffen war, sorgte für viel Freude und wurde reichhaltig bejubelt.

Ein Ereignis auf der Hinreise zu diesem Event möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ich war gerade gelandet am Flughafen von Montreal und bestieg ein Shuttle-Taxi, das mich zur Konferenz-Venue bringen sollte. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Attendanten der Konferenz, die sich auf dem Weg dorthin befanden. Wir stellten uns vor. Es handelte sich um Chuck Thurston aus San Francisco, den ich heute noch zu meinen sehr guten Freunden zähle, zu denen ich regelmäßigen und regen Kontakt pflege und um Mo Sigel. Wie es unter Urantia Buch Lesern so üblich ist, stellte man sich die üblichen Fragen: „How did you find the Urantia Book? How long is that ago? Why are you here now?“ Kurz umriss ich die oben geschilderte Geschichte, wie ich das Urantia Buch fand. Mo Sigel brach in entzücktes Gelächter aus. Als ich ihn fragte, warum ihn meine Story so sehr entzückte, erklärte er mir, dass er der Administrator und Host der Webseite truthbook.com ist, auf der ich das tolle Bild von Jesu Taufe fand (s.o.), was mich letztendlich zum Urantia Buch führte. Er erzählte, er sei solche Geschichten gewohnt zu hören. Ich aber empfand es als bemerkenswerten Zufall, dass er nun mit mir im Shuttle saß und zu den ersten Menschen zählte, die ich auf meinen zahlreichen internationalen Urantia-Reisen kennen lernen sollte. Ich dankte ihm rechtherzlich dafür, dass er dieses tolle Bild eingebettet hatte. Später stellte sich heraus, und das hatte er im Shuttle gar nicht erwähnt, dass er der Präsident der Urantia Foundation ist.

Hier einer der zahlreichen Berichte über die Konferenz in Kanada aus den Tidings der Urantia Association International. Bei entsprechender Suche lassen sich noch mehr Berichte finden:
https://urantia-association.org/2015/2015-international-conference-quebec-canada/

Gründung des Vereins Urantia-DACH, 2015

Urantia-DACH Generalversammlung 2015

2015 wurde der Verein „Urantia-DACH“ offiziell gegründet unter Schweizer Recht von Sandra Rymberg und Christian Ruch, was sich im Vorfeld durch die Versuche von Jakob van Ghent als schwierig erwiesen hatte, da das deutsche Vereinsrecht dort unüberwindbare Komplikationen aufwarf. Im Vereinstreffen in Frankfurt im November 2015 wurde der erste Vorstand gewählt. Sandra und Christian sollten künftig als Präsident und Vizepräsidentin agieren und Reinhard Schneider und ich besetzten die übrigen Vorstandspositionen, wobei ich die Rolle als Außenbeauftragter bzw Botschafter übernahm. In der Generalversammlung bei diesem Meeting wurde auch beschlossen, dass der Verein sich offiziell als Tochterorganisation der Urantia Association International eintragen möchte. Da wir nur 16 Mitglieder waren, würde diese Eintragung als „lokale Organisation“ erfolgen, denn für eine „nationale Organisation“ bräuchte es mindestens 30 Mitglieder.

Ein Bericht vom Vereinstreffen im November 2015 in Frankfurt:
https://urantia-association.org/2016/german-speaking-urantia-book-readers-meeting/

US-National Conference in San Antonia, Texas, USA, 2016

Yaya (Youth and Young Adults) & UYAI (Urantia Young Adult International), San Antonio, 2016

Im Sommer 2016 besuchte ich die US-National-Conference in den USA, eine joint-conference der Urantia Association International und der Urantia Book Fellowship, in San Antonio, Texas. Dort traf ich zahlreiche Freunde wieder, die ich in Kanada kennen lernte, aber gewann noch viel mehr Freunde hinzu. Freundschaften wurden vertieft und meine Teilhabe an der internationalen Community wurde immer spürbarer. Ich wurde stets als „the german guy“ von den meisten wahrgenommen, da ich der einzige war. An diesem Wochenende wurden auch erste Pläne für die Zusammenarbeit der YaYas und UYAIs geschmiedet. Junge ambitionierte Urantia-Buch-Leser zweier Organisationen für junge Urantia Buch Leser aus den USA und aus Europa, die sich verbünden und gemeinsam wirken möchten, international. Ich werde nie vergessen wie viel Unterstützung und Zuspruch mir von den Amerikanern und allen anderen auf meinen Reisen zu internationalen Konferenzen entgegen gebracht wurde, da sie zum einen so glücklich darüber sind, dass es aktive Leute in Europa gibt, zum andern stets darum bemüht waren mich zu ermutigen und mit Ratschlägen zu bestärken. Auf dieser Konferenz trat ich wieder auf die Bühne, diesmal aber vorbereitet mit einem Manuskript. Feierlich verkündete ich die Gründung des Vereins Urantia-DACH und unsere Pläne. Als einer der sehr wenigen europäischen Anwesenden gab ich auch Auskunft über die Pläne des „Blue Club“ und lud ein zur großen Europäischen Urantia-Konferenz in Budapest, Ungarn 2016.

Ein Bericht von der Konferenz in San Antonio, Texas 2016:
https://urantia-association.org/2016/san-antonio-conference-reflections/

European Urantia Conference, Budapest, Ungarn, 2016

European Conference, Budapest, 2016

Dort zog es mich dann im September 2016 auch hin. Es war die erste richtig große europäische Urantia-Konferenz, an deren Organisation sich auch die Urantia Association International beteiligte. Organisiert wurde die Konferenz durch Christian Ruch vom „Blue Club“. Es erschienen rund 70-80 Teilnehmer, darunter auch viele Gäste aus den USA und Kanada. Die Veranstaltung wurde von allen Teilnehmern als Erfolg bewertet und man freute sich bereits auf die nächste Konferenz auf europäischer Ebene, die noch größer werden sollte.

Eintragung des Vereins Urantia-DACH als Tochterorganisation der Urantia Association International

Urantia-DACH meeting in Frankfurt, 2016

Beim Vereinstreffen in Frankfurt in diesem Jahr hatten wir Besuch von Chris Wood (USA, Präsident der Urantia Asscociation International) und Anton Miroshnishenko (Ukraine, damaliger Membership chair der UAI). Ihre Anwesenheit war erforderlich, um den Verein Urantia-DACH nun offiziell und feierlich als lokale Tochterorganisation unter der Urantia Association International einzuweihen. Bereits hier verzeichnete das Treffen deutschsprachiger Leser einen starken Rückgang an Teilnehmern. Und es war absehbar, dass es bei künftigen Treffen noch weniger werden würden, wenn der Verein sich nicht um ein Wachstum der Mitgliederzahl bemühen wurde. Dennoch betrachteten wir dieses Ereignis als markierend und schauten optimistisch in die Zukunft.

UK-conference in London, 2017

UK-conference, London, 2017

Im Januar 2017 nahm ich im Verbund mit Freunden aus Schweden und den Niederlanden an der UK-national-conference in London, England teil. Dies weil wir von Pato Banton (USA) zu seinem am Folgetag stattfindenden „family-gathering“ in Birmingham eingeladen wurden. Bei der Versammlung englischer Leser aus dem UK stellte ich fest, dass es um ihre Interessengemeinschaft nicht anders stand, als um unsere. Wir waren 10-15 Teilnehmer. Darunter drei Personen, die nicht aus dem Vereinigten Königreich stammen. Dennoch war es eine herzerwärmende eintägige Konferenz. Manchmal wird ein solches Event umso intensiver, je weniger Leute daran teilnehmen, denn dann wird es auch persönlicher. Auch den Folgetag werde ich in Erinnerung behalten, denn da dort nicht nur Urantia Buch Leser, sondern hauptsächlich Pato’s Familie aus Birmingham anwesend war, waren die Diskussionen auch von anderem Charakter geprägt und wir stellten fest, dass ein Fest aus Liebe und Brüderlichkeit eigentlich keiner theologischen Einigkeit bedarf.

Ein Bericht vom UK-Urantia-readers meeting in London 2017:
https://urantia-association.org/2017/uk-urantia-meeting-pato-banton/

International Conference in Denver, Colorado, USA, 2017

International Conference, Denver, Colorado, 2017

Im Sommer des Jahres 2017 reiste ich nach Denver, Colorado, um dort an der internationalen Konferenz der Urantia Book Fellowhip teilzunehmen. Dies war das bisher größte Event, das ich erleben durfte. Wenn ich mich nicht irre, waren rund 300 Leute aus aller Welt dort anwesend. Im Vorfeld hatten die YaYas (Youth and Young Adults) und die UYAIs (Urantia Young Adults International), denen ich angehöre, ein pre-conference-retreat in Idaho Springs organisiert. Dort waren ca. 30 hauptsächlich junge Leute (und in der Urantia Community gilt jeder unter 40 als jung), die sich am Wochenende vor der Hauptkonferenz ein Haus angemietet hatten, um dort sozialisierend und feiernd Freundschaften zu pflegen und in Workshops ihr Verständnis von den Urantia Lehren zu vertiefen. Wieder war ich der einzige Deutsche. Aber die meisten der Teilnehmer kannte ich schon relativ gut. Auch auf der Hauptkonferenz traf ich unzählige alte Freunde und bekannte Gesichter, und mein Bekannten- und Freundeskreis erweiterte sich um ein vielfaches. Hier möchte ich betonen, dass diese Konferenz mir zeigte, dass die Sozialisierung und die Pflege von Freundschaften bei solch einem Treffen, abseits von allen Vorträgen, Workshops oder sonstigem Programm, wesentlich mehr Wert besitzt, als alles andere. Konferenzen sollten nicht primär dafür da sein, Vorträge oder Plenargespräche abzuhalten,  sondern vielmehr dafür Bänder zu knüpfen, sich einander kennen zu lernen und Freundschaften aufkeimen zu lassen.

Ein Video, das während unseres pre-conference-retreat for der Hauptkonferenz entstanden ist:
https://www.youtube.com/watch?v=VXP41DpUj9s

Und ein kurzes Video, das Eindrücke von der Hauptkonferenz liefert:
https://www.youtube.com/watch?v=uOLG1s92ciI

European Leadership Meeting, Barcelona, Spanien, 2017

European Leadership Meeting, Barcelona 2017

Im Oktober 2017 wurde ich als Repräsentant von Urantia-DACH nach Sitges, nahe Barcelona in Spanien eingeladen. Dort fand das erste „European Leaders Meeting“ statt, in denen sich Vorstandmitglieder aller Urantia-Vereine Europas repräsentativ versammelten, um sich über Geschichte, Fortschritt und Pläne der jeweiligen Vereine auszutauschen und über die Möglichkeiten  in Zukunft enger zusammenzuwachsen und miteinander zusammen zu arbeiten. Bereits vor diesem Meeting war  klar, aber die Versammlung bestätigte dies, dass unter den aktivsten und engagiertesten Urantia Buch Lesern der Länder Europas eine familiäre Einigkeit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl herrscht, das uns ermutigt eine gemeinsame Zukunft anzustreben. So wurden gemeinsam mit der Urantia Association International  auch erste Überlegungen angestellt, mit unseren langfristigen Plänen einen europaweiten Dachverband (z.B. Urantia Association of Europe) anzustreben, der die Vereine Europas immer selbstständiger und unabhängiger werden ließe.

Ein Bericht über dieses European Leaders Meeting in Barcelona, 2017:
https://urantia-association.org/2018/european-urantia-leaders-meet/

Urantia-DACH Treffen in Frankfurt, 2017

Urantia DACH meeting, Frankfurt, 2016

Direkt von Barcelona reiste ich damals nach Frankfurt a. M. zum jährlichen Treffen deutschsprachiger Urantia Buch Leser, einschließlich Urantia-DACH-Generalversammlung. Es waren nur acht Leute anwesend, was uns nicht daran hinderte das geplante Programm zu vollziehen. Nachdem wir eineinhalb Tage lang gemeinsam studierten, uns austauschten und diskutierten über ausgewählte Kapitel des Urantia Buchs, hielten wir unsere Generalversammlung ab. Ich wurde zum neuen Präsidenten des Vereins nominiert, nahm die Wahl an und wurde gewählt. Gewählt wurden auch Sandra weiterhin als Vizepräsidentin, auf gleichem Posten mit Reinhard , als drittes Vorstandsmitglied.

In dieser Generalversammlung bestand Einigkeit darüber, dass weitere physische Versammlungen keinen Sinn machten, solange die Teilnehmerzahl so niedrig ist, und es wurde mit zunehmender Abnahme gerechnet. Einigkeit bestand auch über die Ursache dieser Umstände. Die Mitgliederzahl des Vereins müsse steigen. Dafür wäre ein offizieller Internetauftritt notwendig, sowie weiteres Werben auf sozialen Kanälen, oder z.B. durch Übersetzungen von Sekundärliteratur, deutschsprachiges Video-Material  etc. Eine Online-Lesegruppe müsse eingeführt werden, damit man durchgehend in sozialem Kontakt bleibt.

Worüber sich alle einig waren, ist dass der Verein keine Zukunft haben würde, wenn sich nicht aktiv darum bemüht wird, ihn überhaupt auffindbar zu machen und ihn neu zu beleben. Die Mitgliedergewinnung durch reine Mund-zu-Mund-Propaganda war nicht zukunftstauglich. Und außerdem sollte sich der Verein nicht ausschließlich auf die Abhaltung jährlicher Vereinstreffen beschränken. Wir schmiedeten Pläne, deren Verwirklichung am Ende länger brauchte, als geahnt.

Ein kurzer Artikel über dieses Urantia-DACH Meeting in Frankfurt, 2017:
https://urantia-association.org/2017/urantia-dach-meeting-frankfurt/

European Conference, Amsterdam, Niederlande, 2018

European Conference, Amsterdam 2018

Im April 2018 war es dann so weit. Es fand statt die von allen hoch ersehnte erste internationale Konferenz der Urantia Association International auf europäischem Boden, in Amsterdam in den Niderlanden. Zahlreiche Besucher von Übersee waren angreist, um gemeinsam mit den aktiven Lesern aus ganz Europa eine Konferenz  im neuen Stil abzuhalten. Das erste mal wurde ein Konzept erprobt, in dem nicht bloß Plenarien und Workshops abgehalten werden, sondern die Teilnehmer ihrer Muttersprache entsprechend in Gruppen aufgeteilt wurden, die sich zwischen allen Vorträgen und Workshops für sog. „Breakout Sessions“ in separaten Räumen unter sich trafen, um sich auszutauschen und zu diskutieren, was dann später auf der Bühne für alle zusammengetragen wurde. Dieses Konzept erwies sich als geeignet, um den Ablauf einer solchen Konferenz grundlegend aufzulockern und auch das Socializing und Kennenlernen unter den Teilnehmern zu fördern, da dies in kleineren Diskussionsgruppen eher gewährleistet ist, als wenn man mit hundert Leuten vor einer Bühne sitzt den ganzen Tag.

Im Anschluss an diese große Konferenz in Amsterdam gab es ein ein von den UYAIs (Urantia Young Adults International) oganisiertes post-conference-retreat auf der schönen holländischen Insel Texel. Auch hier wurde mir wieder deutlich um wie vieles wertvoller der persönliche Austausch in kleineren Gruppen ist. Es war eine tolle Woche in Holland, an die ich mich gerne erinnere.

Ein Bericht über die UYAI-post-conference auf Texel, Niederlande, 2018:
https://urantia-association.org/2018/urantia-young-adults-post-conference/

Übersetzung englischer Sekundärliteratur in deutsche Sprache

Auf der Konferenz in Amsterdam drückte mir meine gute Freundin Olga Lopez aus Spanien, die ich bereits 2013 in Frankfurt kennenlernte und bei der ich 2017 vorübergehend nahe Barcelona für die Dauer des „European Leadership meeting“ unterkam, die englische Version ihres Buches „Dialogues with Sophia“ in die Hand. Zu Hause angekommen entschied ich mich bereits nach zehn Seiten dafür, dies zu meinem ersten Übersetzungsprojekt zu machen. Es handelt sich um einen fiktiven Roman, basierend auf den Urantia-Lehren. Dieser ist nun unter dem Titel „Im Dialog mit Sofia – Über Gott und die Welt: Die große Reise des kleinen Menschen“ bei Amazon und anderen Anbietern verfügbar.

Link zum Buch:
https://www.amazon.de/Dialog-mit-Sofia-Olga-Lopez/dp/0244151369#ace-g5242129131

Da mir das Übersetzen Spaß machte, begab ich mich gleich an das zweite Projekt. Richard E. Warren schrieb einen Roman namens „Ressurection Hall: A Mansion World Oddyssey“, in dem es um das Leben nach dem Tod geht, wie es im Urantia Buch geschildert wird. Dieses Werk ist nun unter dem Titel „Halle der Auferstehung: Oddyssee durch Mansonia“ zu finden.

Link zum Buch:
https://www.amazon.de/Halle-Auferstehung-Odyssee-durch-Mansonia/dp/1726119122

Ein weiterer Roman, der die Geschichte von Adam und Eva, laut Urantia Buch, beschreibt, wird auch bald veröffentlicht. Der Originaltitel lautet „Gardens of Eden: Life and times of Adam and Eve“ und wird auf deutsch erscheinen unter dem Titel „Die Gärten von Eden: Das Leben und die Zeiten von Adam und Eva“.

2018 hatten wir die ersten Sessions unserer Online-Lesegruppe, die einige Pausen überwinden musste, aber heute noch regelmäßig fortgeführt wird. Dies waren die ersten Bemühungen, die noch verbliebenden erreichbaren Mitglieder des Vereins zu vereinen für ein gemeinsames Projekt. Dass viele der Altmitglieder des Vereins teilweise wegen des hohen Alters, und teilweise aus Desinteresse, ausgeschieden waren aus der aktiven Gemeinschaft, wurde aufgewogen durch einen langsamen aber stetigen Zuwachs an deutschsprachigen Urantia Buch Lesern, die entweder über Facebook zu uns stießen, oder von der Association an uns weitergeleitet wurden.

Eurpoean Conference in Tallinn, Estland, 2019

European Conference, Tallin, Estland 2019

Im Sommer 2019 fand die offiziell zweite europäische Urantia Konferenz statt, und zwar in Tallinn in Estland. Eigentlich war es mindestens die Dritte, wenn man Berlin 2014 mitzählt; und eigentlich sogar die Vierte, wenn man Amsterdam berechtigterweise auch mitzählen würde. However.

Die Konferenz war für mich ein ganz besonderes Erlebnis. In der Woche vor der Hauptkonferenz buchten die Yayas und UYAIs sich in ein Hostel ein und hatten mehrere Tage höchst erfrischender „Pre-Conference-activity“. Es waren rund 20 relativ junge Leser aus ganz Europa, mit  regem Besuch aus den USA, die eine herrliche Zeit miteinander verbrachten, die nahtlos in die Hauptkonferenz überging, die, obwohl europäische Konferenzen mit denen in Amerika vom Ausmaß nicht mithalten können, für die meisten Teilnehmern als die „best conference ever“ in Erinnerung bleiben wird. Das Konzept mit Reden, Workshops und „Breakout sesssions“, in denen sich kleinere Gruppen stets über die präsentierten Inhalte unterhielten, erwies sich einmal mehr als äußerst konstruktiv und zufriedenstellend. Auch das Rahmenprogramm bot uns neben den reinen Konferenzaktivitäten genügend Zeit um die Stadt zu erkunden und gemeinsam mit Freunden etwas Quality Time zu erleben. Das war in den anderen Konferenzen, die ich erlebte nicht immer der Fall. Da ich viel Wert auf den Ausbau von Freundschaften und diese Quality Time lege, schließe ich mich der Behauptung, dies sei die „beste Konferenz ever“ gewesen, also an.

Ein Bericht über die Pre-Conference vor der Europäischen Konferenz in Tallinn, Estland, 2019:
https://urantia-association.org/2019/young-adults-pre-european-conference/

Quo Vadis, Urantia-DACH?

In den Folgemonaten verzeichnete unsere Kontaktliste deutschsprachiger Leser einen deutlichen Zuwachs. Diese neuen Kontakte gelangen meistens entweder über unsere Facebookgruppe an uns, oder wurden von der Association oder der Foundation an uns verwiesen. Seit Ende 2019 erfreute sich unsere Lesegruppe einer erhöhten Teilnahme. Zu Beginn 2020 kündigte ich als Präsident des Vereins zum ersten mal an, dass der Verein nun wieder aufgebaut, neu strukturiert und belebt werden soll. Schon bald folgten die ersten Beitritte in den Verein von Leuten aus unserer Kontaktliste, die sich sicher sind, dass sie die Pläne und Ziele des Vereins unterstützen möchten.

Gegen Mitte des Jahres 2020 ging der Verein Urantia-DACH endlich online mit seiner eigenen Website. Diese Onlinepräsenz betrachten wir für die langfristige Zukunft als unseren Hauptanker, der es dem Verein möglich macht an Mitgliedern zu gewinnen. Deshalb wird die Vereinsaktivität sich in Zukunft auch vermehrt auf die Arbeit an dieser Webseite konzentrieren.

Wir befinden uns nun im September 2020. Der Verein verzeichnet mehr eingetragene Mitglieder als je zuvor. Es sind Generalversammlungen geplant, in denen wir Neuwahlen des Vereinsvorstands vollziehen, Ideen und Inspiration sammeln und Pläne schmieden werden, wie wir mit tatkräftiger aktiver Zusammenarbeit dem Verein Urantia-DACH zu mehr Wachstum verhelfen und mit erhöhter Aktivität dienen können.

Besucht unsere Webseite:
DACH.urantia-association.org

Kontaktiert uns über Email:
DACH.Pres@urantia-association.org

Oder in unserer Facebook-Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/Urantia.DACH

Quo Vadis? Das war eine rhetorische Frage. Wir schreiten voran, natürlich!
Und unsere Schritte werden zunehmend größer.
Wir freuen uns auf die Zukunft des Vereins und zählen auf Euch.

Wahrheit, Schönheit und Güte!

Alexander Hehlert
Frechen, Deutschland
Präsident, Urantia-DACH
September 2020

 

„Dreams within Orvonton“ von Nicky Bendix – Urantia-Buch-inspirierter Komponist

Nicky Bendix, ein begabter Komponist aus Dänemark, hat im Mai 2020 ein Urantia-Buch-inspiriertes Album veröffentlicht mit dem Titel „Dreams within Orvonton“.

Seine, wie wir finden, sehr inspirierenden Kompositionen sind (was seine Spezialität zu sein scheint) komplex und einfach zugleich, äußerst entspannend und „lassen den Zuhörer davon fliegen auf eine akustische Reise durch das Universum“. Nicky’s Musik eignet sich hervorragend als Geräuschkulisse für das Studium der Urantia-Lehren.

Einfach Bild anklicken, um zur Playlist des Albums auf YouTube weitergeleitet zu werden.

 

„Der in Dänemark lebende Nicky Bendix ist ein versierter Komponist, Pianist und Sounddesigner, der atemberaubend schöne Klangwelten schafft, in denen großartige Geschichten und spirituelle Realitäten zum Leben erweckt werden. Seine Musik erzeugt ein tiefes Gefühl des Friedens und lädt sein Publikum zum Zuhören ein, während sie achtsam und authentisch präsent ist.

Klassische und melodische Klavierthemen mischen sich mit individuellen Klanglandschaften – einfach und gleichzeitig komplex -, da verborgene Strukturen und starke Erzählungen darein eine Rolle spielen. Nicky Bendix hat seit 1994 für Bühne, Film, Kunst und Tanz geschrieben und komponiert und verfügt über umfangreiche internationale Konzert- und Studioerfahrung. Er verwandelt seine lebenslange spirituelle Suche in das Komponieren von Musik mit einer Meisterschaft im Geschichtenerzählen von seiner besten Seite.“

(Auszug aus der Bio von Nicky Bendix‘ Webseite nickybendix.com)

Nicky Bendix auf Facebook

Wahrheit, Schönheit und Güte – Die höchsten Ideale

Die Trinität der allerhöchsten Werte

Das Urantia Buch spricht nicht selten, um genau zu sein an 84 Stellen, über die Trinität der allerhöchsten Werte. Wahrheit, Schönheit und Güte im Verein – keines dieser Ideale kommt ohne die anderen zwei aus –  sind gleichbedeutend mit der Erkenntnis Gottes im Verstand, in der Materie und im Geist. Wenn der Mensch sich unwiderruflich für die Erforschung und Verherrlichung dieser drei allerhöchsten Ideale entscheidet, so beginnt seine ewige Laufbahn zu Gott – eine sich stetig steigernde Wahrnehmung, Bewusstwerdung und Realisierung der Realität Gottes, sowie ein reifendes  Verständnis und eine wachsende Liebe zur Vollkommenheit und Synchronizität der Schöpfung. Im Folgenden sind alle 84 Absätze, in denen im Urantia Buch explizit von Wahrheit, Schönheit und Güte im Verein die Rede ist, aufgelistet:

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